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Das Land
Die Fidschi-Inseln sind ein Inselstaat im Südwestpazifik. Sie bestehen aus unzähligen Inseln und Atollen meist vulkanischen Ursprungs. Das Land ist 1970 unabhängig geworden und im Jahr 2009 aus dem Commonwealth ausgetreten (suspendiert). In den letzten 20 Jahren wurde zweimal ein Staatsstreich verübt. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Fidschianern und den während der britischen Herrschaft eingewanderten Indern führen immer wieder zu sozialen Spannungen.
Die Flagge
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Auf himelblauen Grund findet sich der britische Union Jack und ein Wappen, das die landwirtschaftlichen Produkte (Zuckerrohr, Bananenstaude, Kokospalme), die auf den Inseln angebaut werden, sowie eine Friedenstaube zeigt.
Überblick
Die wenigen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sind hauptsächlich dem Zuckerrohranbau gewidmet, der von den Engländern eingeführt worden war. Die Inselgruppe lebt ausserdem vom Fremdenverkehr sowie von ihrer strategischen Verkehrslage.
- Kontinent: Ozeanien
- Hauptstadt: Suva
- Fläche: 18.272 km²
- Nachbarländer: keine
- Politisches System: Republik
- Landessprache: Englisch (Verkehrssprache und Sprache der Elite), Fidschi, Hindu
- Währung: Fidschi-Dollar
- Nationalfeiertag: 10. Oktober (Unabhängigkeitstag)
Die Bevölkerung der Inselgruppe ist jung - Durchschnittsalter beträgt nur 21 Jahre - und zu 60% ländlich geprägt. Die Wirtschaft wächst rapide. Davon profitieren jedoch vor allem die Fidschianer und weniger die Inder. Zudem wird von der Regierung die Auswanderung der Inder gefördert, was das Übergewicht der Melanesier noch verstärkt hat (Verfassung von 1990). Der indische Bevölkerungsanteil hat dadurch noch weiter an Einfluss verloren.
Demografie
Einwohnerzahl: 840.000
Einw./km²: 50
Geburtenrate: 22,9‰
Sterberate: 5,7‰
Kindersterblichkeit: 20 ‰
Kinder pro Familie: 2,8
| Lebenserwartung |
| Geschlechteranteil |
| Alterstruktur |
| Volksgruppen |
| Religionen |
Verwaltung
Das Staatsgebiet ist in vier Divisionen und ein Schutzgebiet gegliedert. Die Divisionen wiederum unterteilen sich in 14 Provinzen, denen ein traditioneller Stammesrat vorsteht. Das Staatsoberhaupt wird vom Großen Häuptlingsrat ernannt, der sich aus Repräsentanten der Provinz zusammensetzt.
Divisionen
| Western |
| Eastern |
| Northern |
| Central |
Schutzgebiet
Rotuma
14 Provinzen
Ba, Naitasiri, Rewa, Macuata, Nadroga-Navosa, Tailevu, Cakaudrove, Ra, Lomaiviti, Serua, Bua, Lau, Kadavu, Namosi
Die wichtigsten Städte
Suva (167.000 Einw.), Lautoka (43.000), Nadi (31.000), Labasa (24.000), Nausori (21.000), Lami (18.000), Ba (14.000)
Geographie
Die Fidschi-Inseln bestehen aus über 800 Inseln und Atollen die sich auf einer Fläche von 1,3 Millionen km² im Pazifik verteilen. Etwa 110 von ihnen sind bewohnt. Sie besitzen zerklüftete Gebirgsketten, denen Küstenebenen vorgelagert sind.
Die wichtigsten Inseln
Viti Levu (10.493 km²), Vanua Levu (5.515 km²), Taveuni (435 km²)


Vulkaninseln
Die meisten Inseln sind vulkanischen Ursprungs, in deren Küstengewässern sich oft Korallenbänke gebildet haben. Sie sind im Grunde nichts anderes als aus dem Meer aufragende Bergspitzen.
Höchste Erhebung
Tomanivi oder Mount Victoria auf der Insel Viti Levu (1.323 m)
Gebirge
Insel Viti Levu (Tomanivi (1.323 m), Insel Taveuni (Somosomo 1.241 m), Insel Vanua Levu (Nasorolevu 1.032 m), Insel Kandavu (Vunisea 838 m)
Waldgebiete
Sie bedecken 11.916km² (65% des Staatsgebietes).
Fauna und Flora
Seltene Tier- und Pflanzenarten, die größtenteils nur auf den Fidschi-Inseln anzutreffen sind.
Klima
Die Passatwinde sorgen für ein tropisch.feuchtes Klima. Von November bis Januar werden die Inseln auch häufig von Zyklonen heimgesucht. Der Bewuchs hängt von den Winden ab: Auf den Luvseiten der Inseln finden sich dichte Wälder, auf ihren Leeseiten hingegen Savannen.
Küsten
Länge: 1.129km
Meere
Die Fidschi-Inseln liegen im Südpazifik und begrenzen die Korosee.



