Infos



Liste vor Abreise für nachfolgende Freiwillige
(offizielle Sachen)

Alles 3-fach erstellen! Und so schnell wie möglich!

1 Exemplar nach Suva (Immigration Department)
2 Exemplar bleibt bei euch für Einreise (Fall der Fälle)

Arbeitsvisum

  • 9 x Passbilder (3 für jeden Antrag! Nicht 2)     Kosten: ca. 15 Euro
  • 3 x Arbeitsvisumsantrag           (S. 2-3; 9; 10 selbst ausfüllen und unterschreiben)
(S. 4-5; 7 wird von Kolping ausgefüllt)
(S. 11-12 vom Hausarzt ausfüllen lassen keine Tests nötig!)                Kosten: Arzt
            http://www.fijihighcommission.org.uk/visas_4.html (Arbeitsvisumsantrag)
  • internationale Geburtsurkunde                      Kosten: 10 Euro
2 x Geburtsurkunde beglaubigen lassen            Kosten: 7,50 Euro
  • 3 x Englischkenntnisse zertifizieren (macht Kolping)
  • 3 x Reference letter (selber schreiben und von Kolping bestätigen lassen)
  • 3 x Certificate of voluntary service (macht Kolping)
  • 3 x Flugticket ausdrucken
  • 3 x akademische Abschlüsse oder Abitur (beglaubigte Kopien) Kosten: 5 Euro
  • 3 x Reisepass beglaubigen lassen                     Kosten: 5 Euro
  • Führungszeugnis beantragen                            Kosten: 20 Euro
  • 3 x Führungszeugnis übersetzen und beglaubigen lassen Kosten: ca. 50 Euro
  • 3 x Anschreiben auf Englisch (bei uns, das wir alles an Suva und London schicken ohne Reisepass und Gebühren)

Teacher Registration

  • Führungszeugnis
  • internationale Geburtsurkunde (Original)
  • Medical Report
  • Kopie über akademische Abschlüsse/Abitur    Kosten: 5 Euro
  • 3 x Passbilder                                                 Kosten: ca. 5 Euro
Gesamtkosten: ca. 122,50 Euro

Kosten vor Ort:

  • Visagebühr: 477 Fidschi-Dollar           ca. 187,50 Euro
  • Stempelgebühr 190 Fidschi-Dollar       ca. 80 Euro
  • Teacher Registration    25 Fidschi-Dollar ca. 10 Euro
Gesamtkosten: ca. 400,00 Euro

Eventuelle Kosten

Ausweis:          30 Euro
Reisepass:        50 Euro
Postkosten:      ca. 15 Euro
Impfungen: kommt drauf an was ihr braucht?
                                                                                              Gesamtkosten: ca. 495,00 Euro

Ablauf

  1. Punkt:

Führungszeugnis im Einwohnermeldeamt und internationale Geburtsurkunde im Standesamt von eurer Geburtsstadt beantragen und gleich zweimal beglaubigen lassen.

Medical Report beim Hausarzt ausstellen lassen. Alle Punkte (insofern ihr keine Vorerkrankungen habt) stellt er gleich aus (ansonsten zu anderem Arzt gehen). Einzige Punkte die ihr vorweisen müsst sind Blutgruppe und HIV-Test, sowie ein kurzer Check des Blutdruckes (passiert vor Ort).
Nützlich hierbei kann meine Übersetzung des Antrages sein (so geht es auf jedenfall schneller).

Antrag soweit fertig schreiben wie möglich.

  1. Punkt:

Bei Kolping die fehlenden Seiten des Antrages ausfüllen lassen, sowie die oben genannten Bescheinigungen (Englischkenntnisse, Reference letter, volunteer programm etc.)

Flugticket ausstellen lassen! (Euer Visum läuft dann solange wie der Rückflugtermin, heißt wegen fehlender Flugpläne müsst ihr mindestens einmal verlängern!)

Kolping muss euch inzwischen beim Ministry of Education anmelden, wegen der Teacher Registration!

  1. Punkt:

Passbilder anfertigen lassen (am Besten noch mit CD zum nachbestellen)

Reisepass kopieren und beglaubigen lassen im Einwohnermeldeamt.

Erhaltenes Führungszeugnis notariell übersetzen lassen und beglaubigen (müsst ihr selber suchen wo es eins bei euch gibt, bei mir war es SprachUnion).

Akademische Abschlüsse, Zwischenprüfung, bisher erworbene Scheine oder Abitur beglaubigt bescheinigen lassen im Einwohnermeldeamt!

  1. Punkt:

Alles abschicken mit Anschreiben, dass ihr den Reisepass nicht mitschickt und die Gebühren vor Ort bezahlen wollt (natürlich in Englisch schreiben) und zwar alles schön 2 mal einmal nach:

The Director, Immigration Department, Civic Towers, Victoria Parade, P.O.Box 2224, Government Buildings, Suva, Fiji Islands

Am Besten per Einschreiben mit Rückschein.


Nützliche Adressen

Fiji High Commission:

Tel: +44 (0)207 584 3661
Fax: +44 (0)207 584 2834
Email: mail@fijihighcommission.org.uk

Immigration Department Suva

Ph: 3312672
Fax: 3301653

Ph: 3312622
Fax: 3331093


Und natürlich die ehemaligen Freiwilligen und Kolping direkt.

Allerdings sind die genannten Adressen, für uns fast nutzlos gewesen, da die Botschaft in London keine Hilfe war und das Einreiseamt in Suva nie zu erreichen war (waren dabei aber sehr höflich ;-) ).

Infostand

Unser Infostand vor Abreise ist derzeit das London keine Visa mehr ausstellen darf (bzw. nie durfte).

Reisepass wollten wir daher nicht nach Suva schicken, nur beglaubigte Kopie.

Gebühren (477 Fidschi-Dollar) für Antrag auch nicht per Bundesbankscheck mitschicken, da:

  1. Schecks nur in Euro ausstellbar sind.
  2. Geld eventuell nicht ankommt.
  3. Gebühr in London angenommen wurde und in Suva nicht zur Kenntnis genommen wurde (würde bedeuten, doppelt bezahlen)
  4. Verweist daher darauf, dass ihr dieselbe bei Einreise bezahlen möchtet.


Ich hoffe die Infos können euch ein wenig helfen, ansonsten heißt es leider immer wieder telefonieren, telefonieren, telefonieren. Und passt auf Medical Report und Führungszeugnis darf nicht älter als 3 Monate sein bis zur Antragsstellung!

Ablauf vor Ort

Achtet darauf, das ihr eine Antwortmail aus Suva bekommen habt. Dazu schreibt ihr ein Anschreiben, für Suva wegen dem Geld (477 Fidschi-Dollar). Diejenige oder Derjenige der Antwortet ist euer Ansprechpartner vor Ort. In unserem Fall war es Chanel.

Einreise

Bei der Einreise ist es wichtig, dass ihr ein Schreiben von der Galoa Village School habt, dass sie Frewillige haben möchte. Euer Hin- und Rückflugdatum sollte schon alles richtig sein, damit es keine Komplikationen gibt. Ihr erhaltete dann bei Einreise ein 2-wöchiges Visum um in Suva alles zu regeln. Das 4-monatige Touristenvisum könnt ihr nicht erhalten weil euer Rückflug zu spät ist.

Ministry of Labour

Zuerst geht ihr zum Ministry of Labour und lasst euch dort als Volunteers registrieren. Es ist ganz neu, wir waren Nummer 1 und 2 in dem Ministry. Daher kann einiges anders ablaufen als bei euch später. Sie hatten einfach noch keine Erfahrung. Dort bekommt ihr einen Zettel mit einer Steuernummer.

Ministry of Education

Mit diesem Zettel geht ihr zum Ministry of Education. Hinweis: immer Passfotos parat haben! Dort müsst ihr eigentlich 25 Fidschi-Dollar bezahlen und eine Probestunde vorstellen. Mussten wir nicht, aber ihr vielleicht. Dort bekommt ihr die Teacher Registration. Kopiert diese einmal für die Galoa Village School ab. Wichtig sie muss unterzeichnet sein!

Immigration Department

Gut ist wenn ihr schon alles hierhin geschickt habt, bis auf die Teacher registration die ihr ja erst jetzt bekommen habt, den Reisepass und das Geld (477 + 190 Fidschi-Dollar). Dann verlangt ihr nach euer Ansprechperson (am Besten die Kontaktmail ausgedruckt dabei haben). Danach wird eigentlich alles innerhalb eines Tages gemacht. Aber sagt immer ihr müsst es schnell haben weil ihr nach Galoa reist. Hinweis: Geht einfach vor an den Schalter, zu irgendeiner Person und verlangt nach derjenigen die ihr braucht, so sitzt ihr nicht unnötig herum. Das kann echt sonst Stunden dauern (vaka malua).
Sollte irgendwas veraltet sein. Police Report oder Medical Report. Direkt neben dem Department ist das Deutsche Honorarkonsulat. Dies ist mit einem Briten besetzt er kann euch weiterhelfen. Ansonsten ist das GIZ noch vor Ort.

Nützliche Kostenersparnisse

Folgende Tipps können veralten! Ich gebe sie euch, damit ihr aber das eine oder andere Fettnäpfchen vermeiden könnt, in das wir getreten sind. Sollten Preise abweichen, ich kann leider nur über unsere Erfahrungen schreiben.

Suva

Es gibt hier Digicel, Vodafone und Connect fürs Handy (daneben noch Tochterfirmen wie Inkh). Kurz kauft Vodafone, auch wenn alle sagen, dass man auf Galoa keinen Empfang hat. Vodafone ist billiger und hat auch auf Galoa Empfang! Tendenziell wird es sogar besser. Zudem könnt ihr euch schon in Deutschland informieren, da laut Werbung auch ein billiger Tarif für und nach Fidschi existiert. (Stand September 2011)

Kava in Suva und sonst wo immer als Pulver kaufen, dass ist nur halb so teuer! (20 statt 40 Fidschi-Dollar für 1kg)

Rugbyschuhe kosten in Suva von 39 Fidschi-Dollar an, kauft da! In Vunisea sind die billigsten 150 Fidschi-Dollar. (Stand September 2011)

Internetcafes gibt es 2 im Stadtkern (Connect und Cyberzone). Cyberzone kostet 5 Fidschi-Dollar für 3 Stunden und man kann Spiele über LAN spielen J. Connect hat den Vorteil das es ruhiger ist und man etwas ausdrucken kann (1 Stunde 3 Fidschi-Dollar). (Stand September 2011)

Sulus sind bei Walter für 5 Fidschi-Dollar zu bekommen. Kauft nur 1 teuren Pocket-Sulu (30 Fidschi-Dollar)

Den Fidschianern nicht Alkohol kaufen, sie werden aggressiv! (Rum kostet 40 Fidschi-Dollar, Gin nur 20 Fidschi-Dollar)

Discos sind in der Regel kostenlos, ihr könnt also überall mal reinschauen und dort bleiben, wo ihr wollt. Es wird nach Fidschianischen und Indischen unterschieden.

Air Pacific berechnet auf das Übergepäck 3 Fidschi-Dollar pro Kilo, ihr könnt aber auch sagen dass ihr Gastgeschenke mithabt.

Gastgeschenke sind Kava, Zigaretten, Schwämme und Taschenlampen (zum drehen oder solar). Nur für Bais Familie, das Dorf bekommt alles von Bai. Vielleicht noch Süßigkeiten für die Kleinen.

Denkt an Zeug für die Schule, ihr werdet 35 Schüler und 3 Lehrer in der Schule vorfinden und keinen Kindergarten mehr. (Ist auch nicht mehr sicher vielleicht auch 40 Schüler und 3 Lehrer + Kindergartenerzieherin mit Kindergarten)

Beim Albert-Park gibt es einen Chinesen bei dem ihr für 15 Fidschi-Dollar all you can eat essen könnt.

Wer McDonalds liebt, der sei beruhigt. Es gibt eins im Stadtzentrum (10 Fidschi-Dollar das große Menü) und eins hinter der University of South Pacific.

Taxifahrer! Wenn diese Leute unfreudlig sind oder ihr euch schlecht behandelt fuehlt, fragt nach ihren Namen! Sagt das ihr das Gesetz kennt, dass es Taxifahrern verbietet euch schlecht zu behandeln, ihr koennt sie melden und muesst fuer die Fahrt nichts bezahlen.

Gegenüber von der Busstation ist ein Value City, hier könnt ihr MArkenklamotten für ca. 2 Euro kaufen. Sie sind zum Teil neu oder Second Hand also eine echte Empfehlung.

Neben Value City ist ein Markt wo ihr billig Zulus und Fidschianische Souvenirs kaufen könnt.

Jeden Monat gibt es einmalig einen Wochenendmarkt am Sonntag beim Foodcorner (in der Nähe vom Kadavu House und der Total-Tankstelle), hier bekommt ihr wirklich alles extrem billig, zum Teil unter 2 Fidschi-Dollar (80 Cent).

DVDs sind hier wohl so billig wie sonst nirgendwo auf der Welt. Ihr könnt nagelneue Filme schon für 1 Fidschi-Dollar (40 Cent) im Laden kaufen.

Bus-Transfers kosten 70 Cent bis 1,15 Dollar (30 Cent bis 50 Cent). Solltet ihr für Rako arbeiten fahrt ihr nach Tamavua!

Kadavu – Galoa

Briefe kosten 1,20 Fidschi-Dollar, Postkarten 0,40 Fidschi-Dollar. Postamt ist vor Ort.

Hier gibt es auch Läden mit Schreibzeug und wenig Naturalien. Cola kostet 1,90 Fidschi-Dollar (war für mich interessant J ) und Erdnussbutter 4,50 Fidschi-Dollar.

Hier gibt es auf der Straße zum Flughafen eine kleine Hütte wo man für 0,50 Fidschi-Dollar Billiard spielen kann, wenn es interessiert.

In Galoa selber braucht ihr nie Geld (ohne Internet). Es gibt aber im Notfall einen kleinen Shop (blaues Haus im Dorf) und in der Schule kann man ab und zu Schreibzeug kaufen (oder geschenkt bekommen).

Es gibt ein „Internetcafe“ in Vunisea. Man bezahlt 5 Fidschi-Dollar für 15 Minuten und es ist sehr schnell. Ist für den Notfall ein Tipp, ansonsten zu teuer.

Kleinere Behandlungen im Krankenhaus auf Kadavu sind kostenlos!

Zeit in Fidschi

Ab Galoa plant keine Zeit mehr! Hier passiert sogut wie alles anders als gesagt.

In der Schule bekommt ihr kurzfristig was gesagt, sei es ihr müsst etwas eintragen, auf Kinder aufpassen, diverse Shows etc. auch einmal 5 Minuten vorher und dann steht ihr da J

Kirche ist sehr wichtig hier, ihr müsst vor jedem Mittagessen und Abendessen beten. Das dürft ihr aber auf Deutsch. Sonntag könnt ihr zur Kirche gehen, müsst aber nicht.

Feiertage in Fidschi sind willkürlich. Sollte ein Feiertag auf ein Wochenende fallen wird er offiziell verlegt auf einen Wochentag! (2011 war z.B. Neujahr am 03.01.) Ihr habt also immer einen Tag frei, wenn Feiertag ist! Feiertage können auch von der Schule verlegt werden, wenn ein wichtiges Rugby-Tunier ansteht oder dergleichen.

Und ihr dürft in Galoa den Rucksack auf den Rücken tragen! Nur wenn er leer ist nicht!

Kurz hier ist alles vaka malua, stellt euch darauf ein J






Rezepte

Bohnenkuchenpudding 

1 Tasse trockene Bohnen
2 Tassen verdünnte Kokosnusscreme
1/2 Tasse Zucker
1 Tasse Kassava-Mehl
weiche Bananeblätter

  1. Bohnen übernacht einweichen.
  2. Einen Guss Wasser über die Bohnen geben und mit der Kokosnuss Creme und dem Zucker zum kochen bringen bis es weich ist.
  3.  Alles zerquetschen und die Haut abziehen.
  4. Kassawa-Mehl hinzugeben und alles zu einer Paste oder Teig mixen.
  5. Alles in die Bananeblätter wickeln und für 1 Stunde bei 180° im Ofen backen.
  6. Alles in mungerechte Happen schneiden und mit frischer Kokosnuss Creme servieren.
(Bananenblätter können durch Backpapier oder Kokonsussmuscheln ersetzt werden.)
ballaststoffreiche Kuchenteigbrötchen (Scones)

2 Tassen Vollkornmehl
2 Teelöffel Backpulver
2 Esslöffel Butter oder Margarine
1 Tasse Bohnensprossen
2 Esslöffel geriebener Käse
1/2 Tasse Milch

  1. Gesiebtes Mehl und Backpulver in eine Schale geben.
  2. Butter in kleine Stückchen schneiden und unter den Mehlmix reiben.
  3. Zusammen mit den Bohnensprossen und dem Käse rühren.
  4. Langsam die Milch hinzugeben und mixen bis der Teig weich ist.
  5. Den Teig auf eine mehlige Oberfläche legen und leicht kneten.
  6. In gerechte Stückhen schneiden und auf ein Ofentablett legen und in einen 220° heißen Ofen für 12-15 Minuten geben.
  7. 5 Minuten abkühlen lassen.
  8. Heiß servieren.

Fisch- und Jamswurzeltorte

500gr Jamswurzel
Öl
3 Zwiebeln, gehäutet und geschnitten
2 grüne Paprika entsaamt
700gr Fischfillet
450gr Tomaten gehäutet und geschnitten
1 Zitrone
  1. Häute und schneide die Jamswurzel und koche sie umgehend bis sie weich ist, danach abtrocknen lassen.
  2. Erhitze das Öl und gebe die Zwieblen hinzu, bis sie leicht angebraten sind, danach gebe die geschnittenen Parika hinzu und brate es für 2 Minuten.
  3. Schneide den Fisch in kleine Würfel.
  4. Öle einen flachen Teller und schichte die hälfte der Jamswurzeln auf den Grund, danach bedecke diese mit dem Fisch, danach das Zwiebel-Paprika-Gemisch, Würze alles sehr gut mit Salz und Pfepfer. Danach gebe die restlichen Jamswurzeln und die Tomaten auf die Spitze. Bestreiche alles mit Öl und zuguterletzt gib den Zitronensaft über alles.
  5. Auf mittlerer Höhe für 25-30 Minuten backen. (ca. 150° immer kurz nachschauen ob er fertig ist)
pikantes Fischhackfleisch
2 Tassen Dosenfisch
1 Tasse gekochter und gewürfelter Taro (Wasserbrotwurzel) oder süße Kartoffeln
1 hart gekochtes Ei, fein geschnitten
1 Teelöffel geschnittene grüne Paprika
1/2 Tasse Milch
1 Teelöffel Worcester Soße
2 Esslöffel Öl
  1. Alle Zutaten bis auf das Öl zusammen mischen bis es eine homogene Masse ergibt.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Masse hinzugeben und flach drücken.
  3. Alles solange braten bis der Grund braun ist.
  4. Die Masse einschlagen und servieren.


                  Fruechtesaison


Papayas: wachsen an Baeumen und sind reif sobald etwas an der Frucht ins gelbe geht, wachsen ganzjaehrig


Bananen: wachsen an Baeumen und sind reif wenn sie gelb sind, wachsen ganzjaehrig aber stossweisse


Mangos: wachsen an Baeumen, sind im Dezember reif, in Massen aber nur fuer 3 Wochen


Ananas: wachsen bodennah, sind reif wenn sie gelb sind, starten im November bis ca. Februar


Avocados: wachsen an Baeumen, startten im Dezember bis Januar


Dalo: waechst wie Unkraut braucht keine Pflege und ist ganzjaehrig zur Ernte bereit


Kasawa: gleiches wie Dalo, beide brauchen 8 Monate von der Saat bis zur Ernte


Yaqona: braucht 3 Jahre bis zur Reife, je aelter umso besser, vom Beet in die Tanoa ist gruener Kava


                                                           Familienverhaeltnisse und Frauenbild


Als Auslaender duerft ihr jeden in Fidschi dumm machen! Es wird sogar von euch erwartet, die Leute bloed zu machen. Das gleiche koennen und werden sie aber auch mit euch machen, daher nehmt es nicht krum.


Ihr duerft zu den Leuten gehen, nachdem sie fischen waren, und ihnen all ihren Fisch abnehmen, sie muessen ihn euch geben, gleiches wiederum duerfen sie mit euch machen.


In Fidschi duerfen das die Leute unter sich nur machen, wenn sie nicht irgendwie miteinander in Beziehung stehen, also Taus sind.


In Fidschi ist es auch ein kleiner Wettbewerb, den Auslaendern irgendwelche Dinge abzuschwatzten, abzubitten oder abzufordern. Sie wollen damit ihre Mana ueber euch zeigen und zeigen wie stark ihre Mana im Vergleich zum restlichen Dorf ist. Es kommt dabei nicht darauf an dass sie das Zeug brauchen, eher auf den Prestigegewinn. Sagt am Besten einfach nein! Sie werden zwar sauer sein, aber das vergeht wieder.


Obwohl wir in einer christlichen Gesellschaft sind, die auf ihrer Art stark ausgelebt wird. Die Ehe wird nicht sonderlich hoch angesehen. Die Maenner gehen fremd, wann und wie oft sie wollen, erwarten aber dass die Frau treu bleibt. Die Frauen, wenn es ihnen zu viel wird, hauen einfach und lassen Kind und Mann im Stich. Daher gibt es viele Patchworkfamilien, oder aber Alleinerziehende Frauen oder Maenner. Das ist normal hier.


Hier lebt das traditionelle Rollenbild. Mann arbeitet auf dem Feld, macht Sport und schwere Hausarbeit, die Frau kuemmert sich um die Kinder und steht fast nur hinterm Herd.


Frauen werden als schoen empfunden, wenn sie fett sind. Entschuldigt die Aussage, aber das ist leider so. Ihr macht einer frau hier ein Kompliment, wenn ihr ihr sagt: "Du bist aber fett!"


Daher auch der naechste Punkt. Alle sagen euch Kana vaka levu (Esst viel), wahrend des Essens, wie im deutschen Guten Appetit. Das wird hier aber so gemeint, ihr muesst so viel essen, bis ihr denkt ihr platzt. Dann sind sie leider immernoch nicht zufrieden. Daher beginnt lieber gleich immer (fuer ihre Verhaeltnisse) wenig zu essen. Sie sind dann zwar sauer, aber sie gewoehnen sich dran und es gibt spater weniger.

Galoa

Galoa Harbour, […], is one of the best anchorages in Fiji, having deep water, with access through three openings in the barrier reef, and good holding ground outside.”
(Derrick 1965: 272)

Galoa oder Black Duck Bay (Seemann 1973: 140) ist eine Inselgruppe, südlich von Tavicki Isthmus (Kadavu) (Thomson 1889: 11). Sie besteht aus 3 Inseln, wobei die größte Insel der Namensgeber der Gruppe ist. Die Hauptinsel ist 200 Fuß hoch, über 1 Meile lang und ca. ½ Meile breit (Seemann 1973: 141).
Der Name Galoa bedeutet soviel, wie „sinken“ (Geroghy 1997) oder Schwarze Ente (Ga „Ente“ loaloa „schwarz“ Whippy 2011), je nach Betonung. Die Bedeutung sinken kommt daher, dass sich die Insel langsam senkt, also im Meer verschwindet.
Die Entstehung ist ebenfalls wiedersprüchlich, die Einen sagen, dass sie durch einen Vulkanausbruch vor ca. 360.000 Jahren entstanden ist (Whelan et all 1985), die Anderen berufen sich auf die mächtigen Erdbeben in der Region die ganze Erdmassen aus dem Meer heben oder senken können (Beauclerc 1909: 22-24 & Geroghy 1997).
Die Bevölkerung besteht aus Mischlingen aus Tonga und Fidschi. Der Einfluss der indischen Bevölkerung ist, anders als in anderen Teilen Fidschis, verschwindend gering (Derrick 1965: 274). Der Glaube in Kadavu ist nahezu zu 100% das Christentum (in Galoa wird das methodistische Christentum praktiziert). (Seemann 1973: 140)
Die Einwohnerzahlbetrug im Jahr 1980 9.391, mit einer leicht steigenden Tendenz, (Sofer 1985: 129) in Kadavu, wobei ca. 200 von ihnen auf Galoa leben (Uncle City 2011).
In der Vergangenheit wurde Galoa Harbour von 1873-74 in einer kurzen Periode als Zwischenstation für eine Dampfschifflinie von San Francisco nach Neuseeland genutzt, dabei passierte auch die Challenger Expedition Galoa (Derrick 1965: 272-273 & Thomson 1889: 11). Galoa wurde von einem Passagier als verarmtes, kleines Kaff, mit lediglich 3 oder 4 Läden die von Europäern geführt wurden und einem Whisky Shop, beschrieben (Derrick 1965: 272-273).
Nachdem die erste Linie scheiterte, startete eine zweite Linie 1875-1877 wesentlich erfolgreicher ihre Arbeit. Nach einer Masernepidemie 1875 wurde eine Arztpraxis eröffnet, es folgte ein Zollamt und ein Postamt. Galoa blühte in der Zeit förmlich auf. Leider entwickelten sich die Schiffe immer weiter, so war es 1877 nicht mehr nötig in Galoa Zwischenstation zu machen und die kurze Blütezeit endete. (Derick 1965: 272-273 & Thomson 1889: 11)
Die Wirtschaft besteht seitdem aus dem Verkauf von Copra, Fisch, Bananen und Yaqona (Kava). Copra war dabei, über lange Zeit, die bedeutendste wirtschaftliche Komponente. Heutzutage ist aber die nördliche und westliche Region Fidschis für Copra bedeutender. Bananen waren vor allem in den 50er und 60er Jahren von Bedeutung. Die bedeutendsten Faktoren sind folgerichtig heutzutage der Verkauf von Fisch und Yaqona. Yaqona von Kadavu und speziell von Galoa soll der Beste von Fidschis sein. Andere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Cassava, Dalo, Yams, Kumala, Kokossnuss, Mais, Bohnen, Ananas, Papayas, Mangos, Ziegen und Schweine, die aber größtenteils der Selbstversorgung dienen. (Sofer 1985: 129-131)
Der Tourismus hat keine sonderliche Bedeutung auf Galoa. Hinzu kommt noch ein kleiner Tante Emma Laden direkt im Galoa Dorf.

„Galoa island ist wo hundred feet high, […], and full of fruit-trees.“
(Seemann 1973: 141-142)
Litertaturverzeichnis

BEAUCLERC, G. A. F. W. (1909) :
                                               Legend of the elevation of Mount Washington, Kadavu.- In: Transactions of the Fiji Society (1909).- S. 22-24
DERRICK, R. A. (1965):        The Fiji Islands – A Geographical Handbook.- Suva
SEEMANN, B. (1973):           Viti An Account of a Government Mission to the Vitian or Fijian Islands 1860-1861.- Dawsons of Pall Mall.- Folkstone & London
SOFER, M. (1985):                The Dependency Paradigm applied to the Fijian Periphery.- In: Singapore Journal of Tropical.- Volume 6 No. 2 (1985)
THOMSON, J. P. (1889):       The Islands of Kadavu.- In: Scottish Geographical Magazine (1889).- Volume 5.- S. 638-652
WHELAN, P. W., KOLLMANN E., GILL J. B., DUNCAN R. & DRAKE, R. (1985):
                                               Radiometric dating of magmatic stages in Fiji.- In: Scholl, D. W., & Vallier, T. L. (hrsg.): Geology and Offshore Resources of Pacific Island – Tonga Region.- Houston.- S. 415 – 440

Geroghy (1997), Whippy (2011) & Uncle City (2011) persönliche Gespräche bzw.
aufgezeichnete Gespräche


Packliste

Jetzt kommt von mir ein Tipp, was man packen sollte. Ich habe lediglich eine Mütze vergessen, ansonsten brauchte ich bisher alles!

Moskitonetz, Reisestecker (Aus, GB, FR, USA – falls ihr reist), Schlafsack (Tipp Teleskop-schlafsack), Arzneien (1. Hilfeset, Kohletabletten, Desinfektionsspray, Elektrolyt-pulver, Thermometer, Verstopfungstabletten, Schmerzmittel, Anti-Allergikum), Mückenspray, Badeschlappen, Korallenschuhe, Regenjacke, Regenschuhe, Laptop, Reiserucksack (klein), Taschenlampen zum drehen oder solar, Batterien, Sonnencreme -> das ist wichtig!

Englisch-Lektüre, Gesellschaftsspiele, Kalender, Taucherbrille, Schnorchel, Rei in der Tube, Reiseset (Shampoo, Deo, Duschgel), Zahnbürste, Zahnpasta, Badehose, Leinenhemden, Leinenhose, Hemden, Selbstlernmaterialien was ihr immer lernen wolltet, Sagrotan, Feuchttücher, Sonnebrille, I-POD und dergleichen, PC-Spiele, Handtücher, Unterhemden (nur als Tipp ihr schwitzt echt nach der Wanderung ins Dorf), Pullover, Süßigkeiten für euch.

Wenn ihr was vergesst ihr könnt wirklich alles in Suva noch nachkaufen (auch wenn man ab und zu suchen muss).

Wichtige Orte und Menschen

Menschen

mein Gastbruder Clarence

Kent mein japanischer Mitbewohner
















Brenton
Bronwyn

Luisa, Bai und Tuki (R.I.P.)

Frank & Tavutu

unsere Hunde Kossa und Kavuro
Der Don

Humphrey

Sharon
Kelebi

Daniel und Maria

Luisa und Tago
Rawa

Ioana


Daniel und Brownie











Steve und Daniel

Maria

Lina und Salote

Humphrey und Maria

Albert und Luisa

Sharon, Tessa und Lina

Emma

Emmas Kinder

Georgia, Elouise und Daniel
Zerina und Perry
Bai















Katiia

Snowball mit Nachwuchs

Wo ist Dua?

Lilly
Lilly mit Wa und Tolu






Steve mit Katiia




Bais Place


Bais Place

Toiletten aussen

Wassertonne euer bester Freund wenn kein Wasser

Dusche aussen

Blick vom Leseplatz

unsere Bure
Kueche



Aufenthaltsraum Kanahaus


Wandbilder

Kanahaus

Bais Bure



















Wege


 

Weg zum Wasserfall

Dorf






Dorf Hafen waehrend Ebbe
Dorf Hafen waehrend Flut

Dorf Richtung Berg

Kirche
Weg zur Schule

Community Hall

Kirche von aussen

Kirche von innen
Dorfweg

Feuerstelle
Kirchenoutfit












Networktree

Sicht vom Networktree
Der Baum auf dem man Empfang hat mit dem Handy
Panorama Aussicht