Samstag, 21. April 2012

Hindustani

So da bin ich einmal wieder mit der wöchentlichen Rundschaumeldung.
Gerade kämpfe ich mich durch das neue Layout meiner Blogseite, was etwas nervig ist, wenn man gerade im Ausland ist und nur begrenzt Speicherplatz zur Verfügung hat :)
Aber wie dem auch sei, sicherlich werde ich mich schnell reinfitzen.
Also diese Woche war eigentlich der Tagesablauf ziemlich schlicht. Aufstehen, Frühstücken, zur Arbeit gehen, Dienstag und Donnerstag trainieren, nach Hause kommen, essen und schlafen.
Ich stehe in der Regel jeden Tag zwischen 7 und 8 auf, manchmal auch früher. Dann gibt es ein schnelles Frühstück (Haferflocken, Spiegelei, Toast alles zusammen oder sepperat). Danach mache ich mich dann auf den Weg zum Busbahnhof. Dort angekommen hoffe ich Glück zu haben das der Bus auch gleich losfährt. Das kann manchmal ziemlich dauern, das schlimmste war eine halbe Stunde warten und nochmal eine halbe Stunde warten bis der Bus sich aus dem Bahnhof gekämpft hat. Hier ist die Hupe der König und wer zuerst Gas gibt. Daher zieht es sich manchmal hin. So komme ich immer zwischen 9 oder 10 auf der Arbeit an. Da bin ich dann meist zu Beginn allein, ehe Skillz dazukommt. Ich sitze meistens über den Plan für das Centre of the Art und hoffe nächste oder übernächste Woche damit fertig zu werden. Mittags gesellen sich dann meistens noch Laudan und Carmen mit zu uns und ab und zu kommt Tasi und Letila (Projektleiterin) mit der ich dann das wichtigste bespreche. Zusätzlich zu den aufgaben, wird dann eher unstruckturiert (jedenfalls erkenne ich keine genaue Linie) die Übungsnachmittage am Dienstag und Donnerst von 17:00 bis 20:00 vorbereitet. Dort wird dann meistens eine Erwärmung durchgeführt und leichte Tänze, wo ich mich dazugeselle. Danach kommen dann die harten Choreographen wo ich kapitulieren muss, aber vielleicht wirds ja noch. Danach gesellt man sich noch einmal kurz zusammen, oder ich gehe zu Craig ins Atellier um mit ihm die Einbindung ins Center zu bereden. Dazu kam am Mittwoch auch einmal wieder eine Kava-Runde. War ganz angenehmen, aber nach einer Tanoa bin ich dann doch gegangen, da ich an dem Tag schon 12 Stunden im Center war und Schlaf brauchte. Da die Busse aber ab 17:30 nicht mehr regelmäßig fahren, muss ich jedesmal bis zur Hauptstraße laufen um einen Bus zu erwischen, Laudan und Carmen begleiten mich dahin meistens. Dann komm ich jeden Abend gegen 21:00 bis 22:00 zu Hause an und freue mich darauf was Jenis gezaubert hat. Danach wird noch kurz Nachrichten geschaut und ins Bett gefallen.
Innerhalb der Woche finden zusätzlich noch unregelmäßig Kunstworkshops statt, wo man zeichnen lernen, Selbstverteidigung oder dergleichen erlernen kann.
Daneben war ich dann auch Freitag den ganzen Tag in der Stadtbücherei, da ich einige Bücher über die Ökonomie von Fidschi brauchte, sowie die Demographie in Suva und Umgebung. Ich hatte dort schon fast aufgegeben, aber am Ende wurde ich fündig in einem kleinen Papierhaufen, gab es doch glatt die neuesten Markterhebungen und Bevölkerungszählungen :)
Dieses Wochenende werde ich dann noch einen Vortrag zum Leben im Pazifikraum besuchen und etwas Zeit mit der Familie verbringen.
Dazu habe ich mich heute mal hingesetzt und das Hindustani digitaliesiert. Es wird nun eine neue Seite in den Spalten geben. Hier könnt ihr dann etwas Hindustani lernen :), falls Interesse besteht. Ich weiß ist etwas chaotisch, aber mit etwas Geduld (was man in Fidschi sehr viel lernt) steigt man denke ich durch :). Es sind 30 kleine Lektionen die man hier in der 6. Klasse unterrichtet.

Viel Spaß beim stöbern! Diese Woche werden dann noch ein paar Bilder und Videos zu Rako und dem Center online gestellt. Und wenn ich Zeit finde vielleicht auch wie ich jetzt lebe ;)

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