Dienstag, 4. Oktober 2011

Erste Woche in Galoa (10.09.2011)

Wir haben die Workcampgruppe getroffen und Bai und Tago und all die Anderen. Der Empfang war sehr herzlich. Ich schleppe eine Erkältung mit mir rum die immer schlimmer wird. Gestern hat sie ihren Höhepunkt erreicht… hoffentlich.
Wir wurden in die Community eingeführt. Natürlich mit einem Sevu Sevu (sprich es gab Kava J und Taralala (Fidschianischer Nationaltanz) ), genau wie am ersten Abend bei Bai. Wir mussten immer eine kleine Rede halten, wie schön es ist hier zu sein und was wir von den 11 Monaten erwarten. Gleiches galt für die Einführung am Sonntag in der Kirche und später noch einmal in die Schule. Eine Rede nach der anderen J. Es gab auch für längere Zeit keinen Kava mehr. Wenn man nicht unbedingt möchte, kann man zumindest innerhalb der Woche das Kava umgehen, weil man ja am nächsten Morgen unterrichten muss. Dies kann sich aber ändern, da die jungen Männer alle für ein Rugby-Tunier in der ersten Oktoberwoche trainieren. Wie wir übrigens auch. Die Kirche ist auch nicht so verpflichtend, Bai zwingt einem nicht dahin, wenn man zu müde ist oder sonst ein gebrechen hat, es ist natürlich gerne gesehen.
Ansonsten regnet es sehr viel hier, die Regenschuhe haben sich echt gelohnt. Der Weg zur Schule dauert ungefähr 20-25 Minuten und ist teilweise extrem matschig.
Zur Zeit trainieren wir Rugby und spielen Flik-Flik. Das werdet ihr später auch in der Video-Galerie sehen.
Ich habe die 1-Mann-Klasse von Jonis übernommen (Klasse 6 Isismeli). Der Schüler ist gut in Englisch, so dass er mit der Klasse 7 von Steve (Tulia, Silina, Niko, Bui, Salote & Merelita) zusammen unterrichtet wird. Noch viel besser ist er aber in Mathe und insbesondere in Sport.
Des weiteren hat unser Haushuhn seine Kücken bekommen und wir konnten es endlich nach 7 Tagen rausschmeissen aus unserer Bure. Wir haben auch Krebse, Riesenfalte und Riesenspinnen in der Bure J. Bald können wir einen kleinen Zoo aufmachen. Steve folgen die Hunde überall hin. Daneben hält uns Luisa, das fast 2-jährige Kind von Mirri auf Trap. Die Mücken sind manchmal unerträglich und man flüchtet schon regelrecht unter den Moskitoschutz. Zum Frühstück gibt es frische Bananen, manchmal kleine Mangos, Papayas, Kokosnüsse und Fisch, alles sehr lecker!
Gestern begann auch die Rugby-Weltmeisterschaft. Das ist ein Volksereignis hier. Fidschi ist im Super-Rugby die Nummer 10 der Welt und hätte letztesmal, ohne Schiribenachteiligung den amtierenden Weltmeister Südafrika aus dem Tunier geschmissen. Wie dem auch sei, alle versammeln sich um die wenigen (2 glaub ich) Fernseher und schauen sich das Spiel Fidschi-Namibia an, natürlich mit Kava J.
Ansonsten sag ich erstmal Tschüss, bis zum nächsten Bericht. Leider wird wohl viel auf einen Haufen kommen, ich hoffe trotzdem das es übersichtlich ist.
Viele Grüße auch an alle Daheim und an alle Leser!
Bilder und Videos wird es leider erst definitiv im Dezember geben.

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