Dienstag, 19. Juni 2012

Abreise der Wakas und das seltsame Verhalten der fidschianischen Fußgänger

So jetzt kommt einmal der zweite Teil der Waka-Woche. Also am Mittwoch ging es dann zur besagten Sulu-Nacht in den Traps-Nachtclub. Auf dem Weg dorthin haben ein paar Fidschianer aus meiner Straße gedacht das mein Sulu rutschen würde. Das Ende vom Lied war das ich von 4 Personen umringt war, die alle probierten meinen Sulu in die korrekte Form zu bringen. Naja so viel zum Ausgang. Erstes Kommentar Ema in Traps:" Wir müssen dir beibringen wie du einen Sulu trägst." :)
Auch an dem Abend war ich eigentlich fast der Einzige der in korrekter Kleiderform ankam, was aber auch egal war es hat mal wieder viel Spaß gemacht und der Abend war umsonst :D.
Dann sollte eigentlich der Donnerstag frei sein, aber es wurden Tanzproben in unserem neuen zu Hause dem Bahai-Center angesetzt. Dieses Center ist nun nur noch 15 Fußminuten von dem zu Hause meiner Gastfamilie entfernt. Was ziemlich praktisch ist. Bei dieser Übung wurde ich einmal wieder genötigt mitzuproben, vom Anfang bis zum Ende. Erstaunlich ist das sie es einfach nicht aufgeben das ich nicht tanzen kann :). Ich glaube sie wollen auch ein paar Lacher haben :D
Am Freitag sollte es dann (laut meiner Info von Donnerstag Abend) nach dem Mittag zum Aufbau einer Örtlichkeit in der BSP-Bank gehen. Naja am Ende wurde ich frühs aus dem Bett geholt, weil doch eine Schulveranstaltung am Museum ist. Hier stellten die Crew der Wakas den Schulinder vor, was sie so auf ihren Reisen erlebt haben und wie man auf den Pazifik aufpassen sollte. Unsere Gruppe war dafür zuständig das Willkommensprogramm für die Klassen zu veranstalten und die Zeit zu überbrücken in der eine Klasse noch im Museum ist und die nächste noch nicht hinein konnte. Dies geschah auch schon am Donnerstag, von dem Programmpunkt wusste ich aber zu dem Zeit noch nichts ;). Naja war ganz praktisch mal wieder mit Schulkindern in Kontakt zu kommen :).
Danach ging es dann bis Abends zur BSP die Räumlichkeiten gestalten.
Am Samstag war es dann soweit, Abschiedsfeier der Wakas. Ich ging mit Kent hin, da er auch gerne die Boote sehen wollte und war etwas überrascht das nichts offizielles war. Die Boote machten sich einfach fertig und ein paar Zuschauer saßen am Hafen, das war alles. Kann man sicherlich besser machen nächstes Jahr.
Sonntag war dann wieder Fussballzeit und danach ging ich noch mit den anderen Japanern essen, ehe es dann danach wieder zur BSP ging um die letzten Feinheiten einzurichten. Dabei gingen die Luftballons etwas auf die Nerven, sie überlegten sich einfach ab und an ohne ersichtlichen grund zu platzen. Das sorgte für etwas Frust und so manchen Herzstillstand :). Naja das war dann auch geschafft.
Montag war dann der erste freie Tag seit langem wieder und ich konnte mich endlich wieder daran machen Wäsche zu waschen :), zum Glück hielt auch das Wetter aus.

Aber nun noch kurz zu einer Eigenheit beim spazieren gehen.

Hier in Fidschi ist es irgendwie ein seltsames Phänomen wenn ihr auf dem Fußgängerweg seit, egal ob es voll oder leer ist die fidschianischen Passanten gehen irgendwie immer auf eurem Weg. Der Weg kann leer sein und für 5 Mann Platz bieten, aber euer gegenüber steuert direkt auf euch zu. Das passiert ziemlich oft und nervt auch zuweilen. Auch die Fidschianer regen sich selbst darüber auf. Einen wirklichen Trick dahinter habe ich bisher nicht erkannt, höhere Wahrscheinlichkeit, das sie euch nicht passieren hat man wenn man links läuft, was aber auch keine Garantie gibt. Hinzu kommt das sie auch nicht im Traum daran denken jemanden (nicht nur euch) Platz zu geben. So wird halt der gesamte Weg genutzt, auch wenn ihr vorbei wollt. Dann kassiert man gerne mal einen mit der Schulter. Wie gesagt Sinn und Zweck hinter der Sache habe ich noch nicht so richtig erkannt :)

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